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Vom Stadtverkehr und anderen Überraschungen

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G’day aus Sydney!
Um den Blog mal wieder up to date zu haben, müssen wir noch von ein paar Ereignissen in den letzten Tagen berichten.
Kurz nach unserem letzten Beitrag sind wir abends auf einer Rest Area in einen ziemlich heftigen Hagelsturm (mit Gewitter) geraten. Etwas unerwartet, mitten im Sommer 1cm große Hagelkörner auf die Birne zu bekommen. Es ist aber alles heil geblieben (das Zelt sogar trocken). Unser Auto ist aber leider noch genauso dreckig wie vorher…

Wolkenbruch!

Wolkenbruch!

Danach sind wir auf dem Weg nach Sydney in Bathurst vorbeigefahren, wo es den Mount Panorama Circuit (eine Rennstrecke) gibt. Auf der Strecke bin ich (Malte, wer sonst) schon virtuell in Rennspielen viele Kilometer gefahren und kenne jede Kurve, ist so etwas wie meine Lieblingsstrecke.
Man fährt in der Realität einfach von einer normalen Straße auf die Rennstrecke, ohne irgendetwas dafür bezahlen zu müssen. Wir haben natürlich gleich zwei Runden in unserem Supersportwagen gedreht. Ein Video folgt später.

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Danach sind wir nach Sydney gefahren, wo wir zwei Nächte auf dem günstigsten Campingplatz in Innenstadtnähe verbrachten. Das war trotzdem bis jetzt der teuerste Campingplatz, den wir hatten ($39 pro Nacht, normal sind um die $30).

Naiv wie wir waren, wollten wir mit dem Auto in die Stadt fahren (Einkaufen und etwas Sightseeing) und steckten prompt im größten Verkehrschaos des Jahrhunderts fest. Sich mit einem Auto dieser Größe durch die Stadt zu bewegen, ist ziemlicher Wahnsinn. Mein Kupplungsknie tut immer noch weh.
Der Stadtverkehr hier ist aber eigentlich mit jedem Auto unerträglich, es ist schon 10km vor der Innenstadt proppevoll.

Danach brauchten wir erstmal 2 Tage Entspannung und fuhren 250km nach Norden in den Myall Lakes National Park, der viele kleine und große Seen in einem sehr großen Wald beherbergt.
Wir hatten uns eine schöne (und kostenlose) Nacht direkt am See auf einer der vielen Campsites vorgestellt, aber Pustekuchen. Es war Samstag und brechend voll, deshalb mussten wir einen bezahlten Campingplatz nehmen, auf dem wir immerhin schön abgeschottet und mit Seeblick übernachten konnten.
Die Idylle wurde etwas von den Trilliarden von Mücken gestört, wovon Zahlreiche in unser Zelt kamen (wir wissen nicht, wie) und mich zerstochen haben (Nase, Augenbraue, Nacken, Beine, Hand, Fuß heißen die Opfer). Marla hatte weniger unter Mückenstichen zu leiden, als unter den regelmäßigen Flüchen und Klatschen meinerseits bis 2 Uhr nachts.

Am nächsten Tag haben wir auf dem Weg zu unserem Picknick-Spot fürs Mittagessen einen langen Ast mit unserem Unterboden aufgegabelt, als wir auf einer Schotterpiste einem entgegenkommenden Auto ausweichen mussten. Der Ast ragte etwa 80cm an der Seite heraus und hatte sich über Auspuffrohr in der Wagenmitte verkeilt.
Um den Ast zu entfernen, musste der Ast unter dem Wagen zersägt werden, was dank Marlas Taschenmesser recht schnell ging (ein Hoch auf die Schweizer).

Ast über dem Auspuffrohr

Ast über dem Auspuffrohr

Wir sind jetzt also wieder zurück in Sydney und machen jetzt 3-4 Tage Sightseeing. Erwartet also Fotos und Berichte in Kürze!

Eins unserer Lieblingsgetränke...

Eins unserer Lieblingsgetränke…

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  1. Pingback: Sydney! | Australia On Four Wheels

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