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Entspannte Tage in Adelaide

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Erstmal noch ein paar Worte dazu, was wir zwischen dem Ende des letzten Blogeintrages und Adelaide noch so gemacht haben. Eigentlich gar nicht so viel.
Wir hatten überraschend noch einmal die Möglichkeit, zehn Kilometer am Strand im weichen Sand zu fahren, was Spaß gemacht hat. Anschließend haben wir mitten in der Natur mit Blick auf eine große Sanddüne gecampt. Toiletten gab es nicht, aber wir haben ja eine Schaufel.

Danach sind wir noch ein bisschen in der Gegend herumgegondelt, haben eine Sicherung im Auto zerschossen (Reparatur für 30 Cent) und haben noch eine letzte Nacht außerhalb von Adelaide gecampt. Am nächsten Tag haben wir dann Caro zu ihrem Hostel im Stadtzentrum gebracht und sind dann zu unserer Unterkunft 30 Kilometer südlich von Adelaide, in Port Noarlunga, gefahren.

Unsere Vermieter waren ein junges Paar mit einem sechs Monate alten Kind, das viel eines von der Sorte „niedlich, still, entspannt“ war. Die Vermieter waren sehr freundlich und – wie wir – keine „natives“, sondern gebürtige Briten, die vor zwei Jahren nach Adelaide gezogen sind.
Das Sahnestückchen des Hauses war die Lage: in den Bergen direkt an der Küste, zwei Kilometer vom Strand entfernt, mit Meerblick und dem Sonnenuntergang genau vor der Nase. Wir finden, es waren die bis jetzt besten Sonnenuntergänge, die wir hier in Australien hatten.

Wir konnten leider nicht so viel Zeit in Adelaide (dem Zentrum) verbringen wie wir geplant hatten, da der Weg mit der Bahn recht weit war und Parkplätze in der Stadt ungefähr so zahlreich waren wie Erfolge der Großen Koalition.
Bei unseren drei Besuchen in der Stadt gefiel uns Adelaide ziemlich gut. Es ist grüner als Melbourne, nicht so überlaufen und hat sehr schöne alte Gebäude. Die Stadt an sich ist auch deutlich kleiner als Melbourne oder Sydney, mit etwas über einer Million Einwohner.

Die Gegend um Adelaide soll sehr deutsch sein, weshalb wir auch ein „deutsches“ Dorf besucht haben: Hahndorf. Allerdings gab es dort überwiegend asiatische Touristen, wir haben dort keinen einzigen Deutschen gesehen. Auch in der „deutschen Bäckerei“, in der es große Brezeln gab, wurde mein „Hallo, wie gehts?“ nicht verstanden. So viel also dazu.

Mittlerweile sind wir wieder sechzig Kilometer nordöstlich von Adelaide, in Gawler. Warum, dazu macht Marla wahrscheinlich später noch einen kurzen Blogeintrag.

P.S. Die Tauben hier sehen komisch aus. Stellt euch eine europäische Taube mit Irokesenschnitt, leicht rosafarbenem Gefieder und roten Augen vor. Genau, komisch.

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